Der amtierende Regionalliga-Meister Adler Rauxel spielt am Samstag und Sonntag (3. und 4. Oktober) in Kocaeli um das Endrunden-Ticket für den Korfball-Europa-Cup im Januar 2010 in Belgien. Das Team von Stefan Strunk hat sich viel vorgenommen.
In der Nacht zu Freitag flog die 18-köpfige Reisegruppe aus Castrop-Rauxel in die Türkei auf. Bis auf Yvonne Wischniewski (Knie-OP) ist der Kader komplett - und Trainer Stefan Strunk entsprechend zuversichtlich: "Ich bin überzeugt, dass wir uns durchsetzen werden." Als größte Konkurrenten im Fünfer-Feld um die beiden Endrunden-Tickets sieht Strunk den englischen Vertreter Trojans KC und den spanischen Verein CK Vacaris. Kocaeli University (Türkei) und St. Andrews University (Schottland) hätten dagegen nur Außenseiterchancen.
Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden. Weil das Turnier an nur zwei Tagen gespielt werden muss, ist die Spielzeit auf zweimal 20 Minuten verkürzt worden.
25 Sekunden für den Wurf
Auch auf eine weitere wichtige Regeländerung müssen sich die Adleraner einstellen: Beim Qualifikationsturnier wird die so genannte "Shot Clock", die den Aufbau eines Angriffs auf 25 Sekunden begrenzt, eingeführt. Große Probleme sieht Strunk darin nicht. "Wir haben das im Training simuliert. Die Zeitbeschränkung ist kein Grund, hektisch zu werden. 25 Sekunden sind durchaus ausreichend für einen geordneten Spielaufbau", sagte der Rauxeler Coach.
Auf internationaler Ebene hat sich der amtierende Deutsche Meister viel vorgenommen. In der vergangenen Saison musste sich Adler beim Finalturnier des Europa Cups mit Platz sieben begnügen. Das soll ein Ausrutscher bleiben. Strunk: "Ich bin zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr besser abschneiden werden. Platz fünf sollte es schon sein, Platz drei wäre natürlich das Optimum. Aber erst einmal müssen wir uns natürlich qualifizieren."










